Wer sich NICHTS wünscht, darf sich freuen…

Warum? Über das, was wir in 2018 so alles erwarten dürfen:

Twitterweltmeister Donald Trump wird den KukluxKlan-Chef zum neuen Justizminister ernennen. Der Europäischen Union wird er twittern, er finde sie zum Kotzen und wenn sie sich nicht seinen Anweisungen entsprechend verhalte, werde er in der Hauptstadt der EU, Nairobi, einmarschieren.
Eine Stunde später twittert er, er habe sich geirrt, er habe natürlich Athen gemeint.

Angela Merkel wird ihre erfolgreiche Arbeit mit der bewährten Vermeidung eigener politischer Planungen und Vorschläge fortsetzen. Wer in Wirklichkeit die Richtlinien der Politik bestimmt, ist allgemein bekannt, bleibt aber weiterhin geheim.

Martin Schulz wird Nachhilfeunterricht bei dem letzten SPD-Kanzler nehmen, welcher die Partei so genial und von Grund auf reformiert hat, Gerhard Schröder.

Christian Lindner gründet - angeregt und begeistert von seinem Vorbild Emmanuel Macron die Bewegung "Deutschland marschiert". (Eine Melodie dafür gibt es schon)

Wladimir Putin organisiert mit seinem Geheimdienst, dass bei den Wahlen zum Bayerischen Landtag Markus Söder 74,8 % einfährt; damit will "der Russ" Trump verwirren und Angela Merkel schwächen. Die deutsche Mainstream-Presse wird mal wieder toben.

BILD (noch immer "Zeitung" genannt), entschuldigt sich bei der APO und den 68ern, die inzwischen zur Vernunft gekommen seien, z.B. Horst Mahler, Otto Schily oder Jürgen Elsässer.

Ein bekannter Schriftsteller, ein beliebter Politiker und ein bedeutender Politologe werden mit wissenschaftlicher und unwiderlegbarer Akribie beweisen, dass der Feminismus widernatürlich und gottlos ist, und somit als radikalanarchistisch strafrechtlich verfolgt werden müsste.

Nach dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft geht Joachim Löw nach Italien und trainiert dort die Nationalmannschaft, die sich damit den Sieg bei der nächsten Weltmeisterschaft erträumt. Chef des DFB wird Uli Hoeness. Franz Beckenbauer wird Moderator der für ihn geschaffenen Show "Lass die Sau(dis) raus!"

All dem wird NICHTS hinzuzufügen sein. Außer dem:
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Ceterum censeo Machismum esse delendum. (frei nach Cato dem Älteren) Auf gut deutsch: Ich denke übrigens, dass der Machismus endlich vernichtet werden muss.

Ein Gedanke zu „Wer sich NICHTS wünscht, darf sich freuen…“

  1. Lieber Ekkes, als Kassenpatientin habe ich ganz aktuell großen Ärger zu verdauen, Dann kam soeben NICHTS. Herrlich! Und meine Laune hob sich (ein bisschen). — TROTZ ALLEDEM das Beste für anno 2018! von Antje

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